Medizin Übersetzer HeidelbergEine fehlerfreie, verständliche und eindeutige Kommunikation ist der Schlüssel zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung – weltweit, denn Krankheiten treten auf allen Kontinenten, in allen Ländern und somit auch in allen Sprachzonen auf. In der Theorie klingt das logisch und selbstverständlich. In der Praxis sieht es jedoch anders aus. Das gilt nicht nur für mehrsprachige Arzt-Patienten-Gespräche, die ohne professionellen Dolmetscher drastische Folgen nach sich ziehen können, wie der Artikel In The Hospital, A Bad Translation Can Destroy A Life eindrucksvoll beweist. Immer wieder kommt es auch in medizinischen Dokumenten aller Art aufgrund von mangelnden terminologischen und fachsprachlichen Kenntnissen zu Übersetzungsfehlern.

Die eigentliche Selbstverständlichkeit, die Übertragung medizinischer Fachtexte zwischen zwei Sprachen einem auf Medizin spezialisierten Fachübersetzer zu überlassen, ist leider nach wie vor – oder dank Google Translate & Co. gerade heutzutage – alles andere als selbstverständlich (an dieser Stelle sei auf den kürzlich in der medizinischen wissenschaftlichen Fachzeitschrift The BMJ veröffentlichten Artikel Doctors are cautioned against using Google Translate in consultations verwiesen). Aus diesem Grund möchte ich einen kleinen Einblick in die Tragweite von Übersetzungsfehlern geben – und in aller Kürze darlegen, warum diese in der Medizin alles andere als amüsant sind und schwere Folgen nach sich ziehen können.

In jeder Fachsprache, doch insbesondere im Bereich der Medizin, können solche Fehler fatal sein. Fatal im Sinne von peinlich bis hin zu rufschädigend – beispielsweise, wenn sich ein Unternehmen auf die „Übersetzungsqualitäten“ seiner Mitarbeiter verlässt, die schließlich Muttersprachler sind oder mal ein Jahr im Ausland waren und somit „perfekt Englisch können“ – wie heutzutage eigentlich jeder, oder? Ganz so einfach ist es aber eben doch nicht. Denn dies kann, häufig als Resultat mangelnder Terminologiekenntnisse/-arbeit, unter anderem zu komplexen, missverständlichen oder falschen Übersetzungen in Dokumenten zur Außendarstellung führen. Fatal kann in diesem Zusammenhang allerdings auch folgenschwer bedeuten, und zwar bis hin zur Gefährdung von Menschenleben. Ein Beispiel wäre ein Arztbrief, in dem die Diagnose falsch übersetzt wird und der Patient aufgrund dessen im Zielland falsch behandelt wird, es also zu einem Behandlungsfehler kommt. Durch Ungenauigkeiten und Unachtsamkeit können sich auch Medikations- oder Dosierungsfehler ergeben, sodass der Patient beispielsweise eine viel zu niedrige oder aber eine viel zu hohe Dosierung erhält – und dazu braucht es nur ein falsch gesetztes oder ein fehlendes Komma. Ein guter Überblick findet sich in dem Artikel Übersetzungen in der Medizin: Vom Sprach- zum Kunstfehler, der 2013 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde und darlegt, wie wichtig in der medizinischen Fachsprache ein Auge fürs Detail ist. Dieser Punkt wird jedoch auch in der Medizin häufig noch vernachlässigt.

Warum also sollten Unternehmen wie auch Privatkunden auf die Expertise eines auf Medizin spezialisierten Übersetzers vertrauen? Zum einen, weil dieser nicht nur sprachlich das Beste aus Ihrem Text herausholen kann, sondern auch über die entsprechenden fachlichen, fachsprachlichen und terminologischen Kenntnisse verfügt. Zum anderen kennt sich ein professioneller Medizinübersetzer aus. Er weiß, wo er die nötigen medizinischen Fachbegriffe, Abkürzungen und Informationen findet. Vor allem aber weiß er, dass so ungefähr in diesem Bereich einfach nicht genügt.

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